Zusätze zum Hundefutter oder Katzenfutter

Zusätze von Futterergänzungsmitteln sind bei einem ausgewogenen Trocken- oder Feuchtfutter für Hunde oder Katzen normalerweise nicht nötig.

Weist Ihr Hund aber Mangelerscheinungen im Sinne von:

  • Wachstumsstörungen
  • Haarausfall, Haarbruch
  • weichen Knochen und Bändern
  • Fortpflanzungsschwierigkeiten u. ä.

auf, enthält Ihr Futter wahrscheinlich nicht die ausreichende Menge an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Im Zweifelsfalle würde ich das Futter wechseln. In einigen Fällen bzw. zeitlichen Perioden hilft aber schon eine Zugabe von bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen.Das kann die Wachstumsphase bei Jungtieren, der Zahnwechsel, eine erhöhte Leistungsbeanspruchung oder die Trächtigkeit und Laktation sein.

Der Handel bietet eine ganze Palette an Vitamin- Mineralstoffmischungen und Einzelpräparaten zur Ergänzung des Futters an. Frischfutter kann man hin und wieder mit einer kompletten Gabe einer Vitamin- Mineralstoffmischung ergänzen, wobei auch dabei Vorsicht angezeigt ist. Überdosierungen können schädlich sein. Bei einer wirklich abwechslungsreichen Rezeptur des Hunde- bzw. Katzenfutters sind Zugaben kaum nötig.

Ansonsten empfehlen sich Einzelpräparate zur gezielten Bekämpfung des Mangels:

  • Calcium und Vitamin D bei Mangelerscheinungen wie Knochenweiche (Rachitis)
  • Calcium im Zahnwechsel (oder Kombi- Präparat Mineralstoffe für Jungtiere)
  • Biotin (Vitamin H) bei Haarausfall, Haarwechsel, Hautproblemen)
  • Seealgen bei Pigmentmangel, zur Haarwuchsförderung und Optimierung des Stoffwechsels
  • Lachsöl für eine gesunde, nicht schuppende Haut
  • Kräutermischung gibt es wahlweise zur Förderung des Abbaus von Stoffwechselprodukten (Entgiftung), Verbesserung der Fruchtbarkeit, Klärung der Augen
  • Muschelextrakte und Gelatine zur Bekämpfung von Knochen- und Gelenkserkrankungen und Förderung der Beweglichkeit

Achtung: Selbstverständlich können die oben genannten Symptome auch ernstere Hintergründe haben, als "nur" Mangelerscheinungen. Vielleicht liegt eine ernst zu nehmende Erkrankung Ihres Tieres vor. Bitte beraten Sie sich im Zweifelsfalle immer mit Ihrem Tierarzt!