Vitamin E

Vitamin E ist ein essenzieller Nährstoff und ein wichtiges Antioxidans. Es befindet sich auf der Zellmembran und schützt die Zelle vor freien Radikalen und Sauerstoffradikalen, die durch Stoffwechselvorgänge entstehen bzw. aus der Umwelt aufgenommen werden. Diese freien Radikalen oder Sauerstoffradikalen können Krankheiten, möglicherweise auch Krebs, auslösen. Der Körper von Hund und Katze benötigt Vitamin E für seine Stoffwechselvorgänge.

Vitamin E wird heute häufig zur natürlichen Konservierung von Futtermitteln eingesetzt, da es die Fette vor der Zerstörung bzw. dem Ranzigwerden schützt. In dieser Funktion ist es auf jeden Fall den Konservierungsmitteln wie BHT(E321), BHA(E320), Etoxiquin vorzuziehen, die sich auf Futtermittelverpackungen häufig hinter den Bezeichnungen EG- Zusatzstoffe oder Antioxydantien verbergen. Diese Stoffe können verschiedene, zum Teil ernsthafte Symptome und Erkrankungen bei Hund und Katze auslösen. Im Zweifelsfalle ist immer ein Futter vorzuziehen, was mit Vitamin E konserviert wurde. Ganz ohne Konservierung kommt kein Trockenfutter aus, da die beigefügten Fette frühzeitig verderben würden.

Während ein Überschuss an Vitamin E Leberdegenerationen auslöst, kann ein Mangel zu nachlassender Fruchtbarkeit, Wachstumsstörungen und Problemen mit dem Muskel, Drüsen- und Nervengewebe führen (Grünbaum 1997).

Vitamin E- Quellen im Hundefutter oder Katzenfutter:

  • Weizenkeimlinge
  • Pflanzenöle
  • Nüsse
  • Gemüse wie (Soja-)Bohnen
  • Grünkohl
  • Schwarzwurzeln
  • Spargel
  • Eigelb
  • Milch
  • Fleisch, Fisch, Käse (jeweils in geringeren Mengen)

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