Seniorenfutter für ältere Hunde und Katzen

Über den Sinn oder Unsinn von Seniorenfutter für Hunde und Katzen lässt sich trefflich streiten. Im natürlichen Umfeld des Tieres gibt es keine Extra- Nahrung für ältere Tiere. Sie müssen mit dem Futter vorlieb nehmen, was sie als Älteste im Rudel noch ergattern können. Entsprechend ihres Platzes in der Rangordnung ist das oft nicht viel. Die besten Stücke sichern sich meist die jungen und kräftigen Tiere.

In unserer Zivilisation fehlt dazu jegliche natürliche Regelung. Meist bewegen sich die älteren Tiere deutlich weniger als ihre jungen Gefährten. Viele Hunde- und Katzen- Senioren haben Übergewicht . Probleme mit den Verdauungsorgangen und Nieren können auftreten. Etliche ältere Hunde und Katzen leiden unter Erkrankungen und Abnutzungserscheinungen der Knochen und Gelenke. So ist es in der Regel sinnvoller, dem Tier ein Futter zu geben, welches seiner individuellen Konstitution entspricht. Tiere mit stark angegriffenen Nieren erhalten also ein Nieren-Diätfutter. Für Übergewichtige kann eine Reduktionskost oder ein Seniorenfutter angesagt sein. Für Gelenk-Kranke sind bestimmte Futterzusätze sinnvoll. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt, welches Futter für Ihr Tier besonders zu empfehlen ist.

Achten Sie aber bitte auch darauf, dass Ihr älteres Tier immer noch ausreichend bewegt wird. Während sich Katzen, insbesondere Freigänger, die nötige Bewegung meist verschaffen, leiden Hunde oft an Bewegungsmangel. Jeder Hund, auch der ältere, benötigt regelmäßige Spaziergänge. Das ist nicht nur gut für die schlanke Linie, sondern unterstützt den Stoffwechsel, die Entgiftungsprozesse im Körper sowie diese Gesunderhaltung des Bewegunsapparates und der Gelenke. Gutes Futter für ihr älteres Tier ist demnach nur die halbe Miete.






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