Kohlenhydrate

sind Verbindungen aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Dazu gehören Zucker, Stärke und Zellulose. Zellulose dient als Ballaststoff. Im Verbund mit Wasser quillt sie auf und regt die Verdauung an. Der Anteil der Ballaststoffe an der Gesamtfuttermenge sollte 4% nicht übersteigen.

Fette liefern zwar verhältnismäßig mehr Energie als Kohlenhydrate, dafür sind Kohlenhydrate für den Körper von Hund und Katze wesentlich schneller und besser verfügbar. Erst wenn die leichtverfügbaren Vorräte an Kohlenhydraten verbraucht sind, dienen zunächst Fette und dann auch Eiweiße als Energiespender.

Folgen des Kohlenhydratmangels bei Hunden und Katzen (Grünbaum 1997):

  • fehlende Energie für den Zellstoffwechsel und damit Abbau der körpereigenen Energiereserven (Fettdepots)
  • Verdauungsprobleme durch fehlende Ballaststoffe
  • Überangebot an Eiweißen/ Fetten mit entsprechenden Auswirkungen

Folgen des Überangebots:

  • Übergewicht mit all seine negativen Folgen, wie z.B. verminderter Leistungsfähigkeit, Überbelastung im Halte- und Bewegungsapparat, Ekzeme und Infektionen in den Hautfalten, erhöhtes Risiko für Herzkrankheit und andere Organerkrankungen.
  • Durch Energieüberschuss teilweise auch verstärkte Unruhe bei den Tieren, sofern sie nicht genügend ausgelastet sind

Kohlenhydratquellen im Hundefutter oder Katzenfutter:

  • Hirse
  • Gerste
  • Amaranth
  • Reis
  • Naturreis
  • Hafer
  • Roggen
  • Linsen
  • Mais
  • Weizen (Löst zum Teil Allergien aus, vor allem, wenn die ganze Pflanze verwendet wird.)
  • Luzernegrünmehl
  • Leinsamen
  • Kartoffeln
  • Obst, Gemüse (als Ballaststoffe)
  • Melasse

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