Fütterungsfehler

Fehler bei der Fütterung Ihres Tieres haben ähnliche Folgen, wie die Fehlernährung beim Menschen.

Übergewicht hat negative Auswirkungen auf Herz- und Kreislauf, Gelenke, Bänder und verschiedene innere Organe, vor allem Leber und Nieren bei den Tieren. Im schlimmsten Falle werden die Tiere förmlich zu Tode gefüttert. Man sollte zum einen nur geeignete Futtermittel auswählen. Im Idealfall basieren diese ausschließlich auf natürlichen Ausgangsstoffen und haben einen hohen Fleischanteil, wie ihn Hund und Katze von Natur aus benötigen. Zuckerzusätze sollten sich nicht im Futter befinden. Sollte Ihr Tier trotz Ernährung nach Maßgabe des Futtermittelherstellers zu dick werden, reduzieren Sie die Mahlzeiten auf ein gesundes Maß oder steigen Sie auf Frischfutter um.

Untergewicht durch zu geringe Nährstoffzufuhr oder Mangel an bestimmten Nährstoffen bewirkt zum Beispiel Knochenveränderungen, Wachstumsstörungen, Fruchtbarkeitsprobleme und Haarausfall. Auch eine einseitige Ernährung, bei der nur einzelne Stoffe über lange Zeit fehlen, kann sich gesundheitsschädlich auswirken. Man denke nur an Vitamin- D- Mangel, der zu Knochen- Deformationen führen kann oder Jod- Mangel, der tiefgreifende Veränderungen im gesamten Organismus nach sich ziehen kann.

Die Verfütterung ungeeigneter Futtermittel kann Krankheiten fördern. Genannt seien stellvertretend Diabetes, Krebs und Knochenerkrankungen. Achten Sie deshalb darauf, dass das Futter Ihres Hundes oder Ihrer Katze der ursprünglichen Ernährung der Tiere möglichst nahe kommt. Ein hoher Fleischanteil (über dem Anteil von Getreide, Obst und Gemüse) ist für Hunde und Katzen- Nahrung unverzichtbar. Künstliche Geschmacks,- Lock- und Konservierungsstoffe sollten im Hundefutter oder Katzenfutter nicht enthalten sein. Auch die Ausgangsstoffe des Futters sollten unbedenklicher Herkunft sein. Im Idealfall wurden für die Herstellung des Fertigfutters Ausgangsprodukte in Lebensmittelqualität verwendet. Dann kann man recht sicher sein, ein gutes Futter gefunden zu haben.