Diätfutter für Hunde und Katzen

Diätfütter bei Übergewicht

Im Laufe der Domestikation, also der Haustierwerdung, wurden Hunde und Katzen selten nach Bedarf, sondern meistens nach Gefühl ernährt. Das Über- oder Unterangebot an bestimmten Nährstoffen führt dauerhaft zu einer Fehlernährung. Auch unser gutes Gefühl für bestimmte Nahrungsmittel kann uns manchmal täuschen. Nicht alles, was wir mögen, bekommt unserem Hund oder unserer Katze. Das merken wir spätestens an den Gesundheitsproblemen des Tieres. Für Allergien bei Hund und Katze, Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen und für verfettete, bewegungsarme Tiere bietet der Handel deshalb Diätfutter für Hunde und Katzen an.

Bevor Sie Ihren Hund auf puren Verdacht hin nur noch mit Diätfutter ernähren, sollten Sie allerdings seinen bisherigen Ernährungsplan auf den Prüfstand stellen. Meist erhalten verfettete Hunde ein Überangebot an Nährstoffen und parallel dazu zu wenig Bewegung. Beides kann man schnell ändern, ohne dass ein Diätfutter nötig ist. Natürlich sollten schwergewichtige Tiere kalorienarm ernährt werden. Leistungsfutter und Welpenfutter sind für solche Tiere tabu.

Doch nicht immer sind Bewegungsmangel und Überfütterung die Ursache für plötzliche Gewichtszunahmen. Lassen Sie von Ihrem Tierarzt abklären, ob eventuell eine ernsthafte Erkrankung, zum Beispiel eine Stoffwechselerkrankung, dahinter steckt. In diesem Fall wäre auch ein Diätfutter mit niedrigem Kaloriengerhalt der falsche Weg zum Wohl Ihres Tieres.

Hundefutter und Katzenfutter bei Allergien, Leber- und Nierenerkrankungen

Neben dem Diätfutter für Adipositas-Patienten bieten einige Futtermittelhersteller auch spezielles Hundefutter beziehungsweise Katzenfutter für vierbeinige Patienten mit Allergien, Lebererkrankungen und Nierenerkrankung an.

Die meisten Leber- und Nierendiäten für Hunde und Katzen erhalten Sie ausschließlich beim Tierarzt. Der Tierarzt wird Sie auch auf eine entsprechende Ernährung Ihres Tieres hinweisen, sofern es erkrankt ist.

Einige Hundefutter- und Katzenfuttersorten, die sich besonders für allergische Tiere eigenen, sind auch im freien Handel erhältlich. Um das geeignete Allergiefutter auszuwählen, muss man natürlich wissen, an welcher Allergie der Hund oder die Katze leidet. Das findet man durch einen Allergietest heraus, den ebenfalls der Tierarzt durchführt. Bitte lassen Sie sich von Ihrem Veterinär dazu beraten.

Bei Hunden und Katzen mit Allergien hilft übrigens oft auch schon die Umstellung auf selbst zubereitetes Frischfutter, da man die Zusammensetzung den Bedürfnissen des Tieres entsprechend auswählen kann.